November 3rd, 2007
Die liebe BVG
Was die BVG nicht alles für ihr kosmopolitisches, weltoffenes Image tut: Sie bietet sogenannte „Berlin WelcomeCards“ und „CityTourCards“ an. Auf den Bildschirmen in der U-Bahn flimmern einem ein von allen Kulturen, unabhängig von der Muttersprache verstandenes Symbol von Freundlichkeit entgegen: Ein strahlendes Lächeln eines BVG-Mitarbeiters! Welcome in Berlin!
Freitagabend in einem Bus der BVG. Haltestelle: Luisenplatz – Schloß Charlottenburg. Wie immer eine Haltestelle, bei der viele Fahrgäste zusteigen, besonders Touristen. Einige steigen in eine hintere offene Bustür ein. Es dauert keine drei Sekunden und schon dröhnt die muffelige Stimme des Busfahrers aus den Lautsprechern: „In Berlin wird immer noch schön vorne eingestiegen und der Fahrschein vorgezeigt. Nur dass Sie’s wissen fürs nächste Mal“. Die Touristen murmeln eingeschüchtert etwas wie: „Aber so was…das wussten wir aber nicht!“ Einige besonders peinlich Berührte gehen nach vorne und zeigen dem Busfahrer ihre Karte. Der Bus fährt an. Plötzlich tönt wieder die Stimme des Busfahrers durch den Bus. Diesmal in gebrochenem Englisch: „Hello, ledies and dschentelmen! Itz nott allaud tu gett in et se beck of se bus. Ju häf tu gett in et se front of se bus änd scho joa ticket.” Vereinzeltes Gekicher im Bus. Willkommen in Berlin!
Hachja, was ist die BVG kosmopolitisch!!!
Tags:Alltag, BVG, Lustiges
November 8th, 2007 at 13:37
Tolles Fremdwort
“Kosmopolitisch”
Ansonsten: I finde ju aticle veri funni!
Ich hab die netten BVG-Angestellten auch wirklich gerne, jetzt wo ich in der Ferne bin, vermiss ich sie schon fast ein bisschen.
Liebe Gruesse
Sammy